Auswahlverfahren zur Übertragung von Jugendclubs in freie Trägerschaft abgeschlossen
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3. Dezember 2009
Kategorie:
Pressemitteilungen
Das Auswahlverfahren zur Übertragung der sechs Jugendclubs (Marzahn-Nord: Mehrweg, Marzahn-Mitte: M3, Marzahn-Süd: Anna Landsberger, Hellersdorf Süd: Kompass, Hellersdorf Nord: Eastend, Mahlsdorf: Joy Inn) in freie Trägerschaft ist abgeschlossen. Am Mittwochabend wurden die Ergebnisse im Jugendhilfeausschuss unter großem Interesse von Jugendlichen und Mitarbeitern von Einrichtungen veröffentlicht. Das Ergebnis:
Marzahn-Nord: Mehrweg – Kinderring Berlin e.V.
Marzahn-Mitte: M3 – Verband für sozial-kulturelle Arbeit Landesgruppe Berlin e.V.
Marzahn-Süd: Anna Landsberger – gKJHGRoter Baum mbH
Hellersdorf Süd: Kompass – Fipp e.V.
Hellersdorf Nord: Eastend – Eastend e.V.
Mahlsdorf: Joy Inn – pad e.V.
24 Träger hatten die Ausschreibungsunterlagen des Interessenbekundungsverfahrens abgefordert, 12 Träger bewarben sich letztlich für Einrichtungen. Eine Jury aus 5 Mitarbeitern des Jugendamts und 4 Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses bewertete in der letzten Woche 2 Tage lang die eingereichten Konzepte und vergab Punkte für zuvor festgelegte fachliche Kriterien. Die im Auswahlverfahren erfolgreichen Konzepte waren insgesamt fachlich überzeugend. Bei der Übertragung der Einrichtungen handelt es sich nicht um eine Privatisierung, da mit den Trägern Leistungsverträge ausgehandelt werden, zunächst für 2 Jahre mit der Option auf Verlängerung. So erhalten die Träger Mittel für eine fachlich qualifizierte Arbeit an den 6 Standorten. Im Februar wird der Jugendhilfeausschuss die 6 Träger einladen und die künftige inhaltliche Arbeit an den einzelnen Standorten mit ihnen besprechen.
Felix Frenzel, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses und Mitglied der Jury: „Durch die Übertragung der 6 Einrichtungen konnte die Schließung von Jugendclubs vermieden werden. Die erfolgreichen Konzepte enthalten gute Ideen für die künftige Jugendarbeit an den Standorten, jetzt kommt des auf die Umsetzung an. Mittelfristig müssen wir die finanziellen Rahmenbedingungen für die Jugendarbeit erhalten, so dass die Standorte auch nach 2011 gesichert sind.“


