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Besetzung der Premnitzer Str. 12 zeigt Handlungsbedarf des Bezirksamtes

Datum: 24. Oktober 2017 | Kategorie: Aktuelles, Pressemitteilungen

Vom 20.Oktober bis zum 23.Oktober haben Jugendliche das sich in bezirklicher Verwaltung befindliche Gebäude in der Premnitzer Str. 12 besetzt, um ihrer langjährigen Forderung nach einer Skaterhalle in Marzahn-Hellersdorf Ausdruck zu verleihen.

Jennifer Hübner, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion in der BVV, steht seit langer Zeit mit der Initiative we.roll in Verbindung, um mit Ihnen gemeinsam die Realisierung einer Skaterhalle in Marzahn-Hellersdorf zu erreichen. Daher hat Sie umgehend nach Kenntnisnahme der Besetzung das Gespräch mit den Jugendlichen vor Ort gesucht.

Das Bezirksamt war am Sonntag nur in Teilen zu erreichen. Erst Kinder-, Jugend- und Familienstadtrat Gordon Lemm setzte sich nach intensiven Telefonaten, den Streetworkern und der Polizei vor Ort im Namen des Bezirksamtes für eine temporäre Duldung der Jugendlichen ein. Herr Lemm bewirkte, dass die Jugendlichen vorrübergehend bis Montag dem 23.10.17, 18:00 Uhr in der bezirklichen Immobilie verweilen konnten. Durch diese Duldung hat er den zuständigen Stadträtinnen einen weiteren Tag für Verhandlungen mit den Jugendlichen verschafft, um eine friedliche Lösung herbeizuführen.

Jennifer Hübner, stellv. Fraktionsvorsitzende sagt: „Sport und Bewegung ist wichtig im Leben und Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen. Die Streetworker unseres Bezirks couragieren sich seit vielen Jahren für und mit Jugendlichen, um ihnen ausreichende Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Drittmittelanträge und Sponsoring (bspw. für mobile Rampen, Skater, Roller, Scooter, Inliner) gehören dabei zum Alltagsgeschäft. Der Bezirk muss sich endlich zu seiner jungen Skaterszene samt engagierten Kindern, Jugendlichen und Eltern bekennen. Auch im Winter brauchen junge Menschen Flächen für ihre Agilität, ihr Engagement und nicht zuletzt für ihre Liebe zum Sport. Wichtig ist eine fraktionsübergreifende Lösung. Profilierungsversuche einzelner Bezirksverordneter schaden dem Anliegen der jungen Menschen nachhaltig. Es geht um die Sache und nicht darum, sich selbst auf die Schulter zu klopfen.“

Klar für die SPD Fraktion ist, das ein auskömmlicher Brandschutz für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen unabdingbar ist; auch in der Premnitzer Straße 12. Doch anstatt das fehlende Gutachten seit vielen Jahren zu bemängeln, wird das Bezirksamt nun aufgefordert, die Jugendlichen und Streetworker endlich erst zu nehmen und dieser Angelegenheit zu unterstützen.


Hintergrund:

Bereits am 15.12.2016 hat die Bezirksverordnetenversammlung von Marzahn-Hellersdorf einen Ausschussantrag aus dem Jugendhilfeausschuss (Drucksache 0058/VIII) beschlossen, dass das Bezirksamt ersucht den Akteuren bei der Finanzierung einer temporären Skaterhalle in der Premitzer Str. 12 zu unterstützen und mit ihnen zusammen bei der Findung, Planung und Finanzierung einer langfristigen Skaterhalle in Marzahn hilft.

Fast ein Jahr später ist hat das Bezirksamt weder eine temporäre Lösung für diesen Winter gefunden, noch finden Gespräche für die Einrichtung einer langfristigen Variante statt. Das Gebäude in der Premnitzer Str. 12 bedürfte einer Brandschutzertüchtigung und der aktuelle Bebauungsplan sieht keine freizeitliche Nutzung vor. Daher beantwortete das Bezirksamt den Beschluss der BVV damit, dass aufgrund dieser Problemstellungen dieser Standort als temporäre Skaterhalle nicht zur Verfügung steht und nicht weiterverfolgt würde, auch das Bezirksamt keinen Standortvorschlag für eine längerfristige Halle.