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Ein Jahr Klinikum Kaulsdorf -Einblicke und Ausblicke

in unserer letzten Sitzung des Ausschusses für Gesundheit, Inklusion, Menschen mit Behinderungen waren wir zu Gast im Vivantes Klinikum Kaulsdorf. Wir haben uns unter der Überschrift „Bilanz ein Jahr nach Eröffnung Vivantes Klinikum Kaulsdorf“ einen Überblick über die Entwicklung seit der Umbenennung vor einem Jahr, sowie der Angliederung der psychiatrischen Abteilung des ehemaligen Wilhelm-Griesinger Krankenhauses verschafft.

Auch die Pläne für die nächsten Jahre wurden uns vorgestellt. So hat das Klinikum die Versorgung der Flüchtlinge in der Bitterfelder Straße übernommen. Bereits 2016 wurde ein Raum der Stille geschaffen, der den Patientinnen und Patienten die Möglichkeit einer ruhigen Rückzugsmöglichkeit gibt. Es ist geplant auf dem Gelände des Krankenhauses ein Pflegeheim zu errichten und das jetzige Haus 10, das Hochhaus, durch einen modernen Krankenhauskomplex zu ersetzen. Ein MRT Gerät soll in absehbarer Zeit angeschafft werden.

Es ist auch geplant die Geriatrie um weitere 40 Betten aufzustocken. Leider sieht die Senatsverwaltung für Gesundheit derzeit, durch die Konkurrenz der Arona Klinik am Blumberger Damm, keine Möglichkeit diese laut Krankenhausplan zu realisieren. Der Bedarf wäre gleichwohl vorhanden.

Interessant war auch der Bericht über die Babyklappe, die im Jahr 2014 als erste Babyklappe im Ostteil der Stadt eingerichtet wurde. Seitdem wurde die Babyklappe 9 mal in Anspruch genommen. Zu Letzt im Mai diesen Jahres. Wird ein Kind in die Babyklappe gelegt, werden standardisierte Abläufe ausgelöst. Das Baby wird medizinisch untersucht und es wird eine Pflegefamilie gesucht. Später kann eine Adoption erfolgen.

Ein Präventivprogramm zum vorbeugenden Kinderschutz und zur frühen Gesundheitsförderung sind die „Babylotsen“. Sozialarbeiter sollen in der Zeit, da die Mutter nach der Entbindung in der Klinik ist, Probleme oder Überforderungen erkennen und diese dem Klinikpersonal signalisieren. Leider hat das Klinikum Kaulsdorf keine freie Stelle dafür bekommen. Wir werden uns als Fraktion dafür einsetzen, dass diese wichtige Funktion auch bei uns im Bezirk durch eine Stelle ausgeübt wird.

 

Liane Ollech

Mitglied der BVV