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Es werde Licht in Marzahn Hellersdorf

Datum: 29. Mai 2018 | Kategorie: Aktuelles

Vor ca. einem Jahr haben Sven Kohlmeier und die BVV-Fraktion eine Kampagne gestartet: „Es werde Licht in Marzahn Hellersdorf“ . Für diese längerfristig angelegte Aktion gab es mehrere Gründe. Wer schon einmal spät abends auf dem Fernsehturm gestanden und auf Berlin geschaut hat, sah und sieht die hell leuchtende City des Westteils und Ostteils der Stadt bis zum Alexanderplatz. Und man sieht einen dunkleren Ostteil, dessen Ausmaße sich lediglich durch die Beleuchtung der Magistralen in Richtung Osten und Norden erahnen lässt.

Auf seine Kleine Anfrage zur Situation der Beleuchtung im öffentlichen Raum in Berlin erhielt Sven Kohlmeier u.a. vom Senat die Antwort, dass historisch (!) bedingt einige Leuchttypen ausschließlich im Ost- bzw. im Westteil der Stadt zu finden sind. Während im.  Ostteil der Stadt vorrangig Leuchten mit Natriumdampf-Hochdrucklampen mit der Lichtfarbe gelb zu finden sind, sind im Westteil der Stadt vorrangig Leuchten mit weißer Lichtfarbe im Einsatz, die eben heller leuchten. Die Frage, ob die Beleuchtung der öffentlichen Straßen in MaHe deutlich schlechter ist, als in anderen Bezirken wurde vom Senat verneint. Gleichzeitig wird aber dargestellt, dass von rund 44.000 Gasleuchten in Berlin 10.100 durch Elektroleuchten ersetzt wurden. Davon in MaHe gerade mal 52 von 1.235 Gasleuchten. Im Unterschied dazu wurden z.B. in Steglitz-Zehlendorf 2.950, in Reinickendorf 1.400 und in Spandau 1.080 Gasleuchten ersetzt. In Treptow-Köpenick, um noch einen Ostbezirk zu nennen, sind es sogar nur 27 ersetzte Gasleuchten.

Auf Antrag der SPD-Fraktion hat sich am 16. Mai 2018 der BVV-Ausschuss UmNatVerkLokA mit dem Thema öffentliche Beleuchtung in MaHe beschäftigt und Vertreter der Senatsverwaltung für ……. eingeladen. Herr Adam, Leiter der…… und Frau ….. vom Referat…. haben über die Situation der öffentlichen Beleuchtung in MaHe berichtet. Dabei sind interessante Fakten genannt worden:

So wurden in MaHe prinzipiell Reparaturmaßnahmen an den Beleuchtungsanlagen in den Monaten Oktober/ November vorgenommen, was z.B. in den Jahren 2016/17 zu überdurchschnittlich vielen Beschwerden seitens der Bevölkerung geführt hat. Die Senatsverwaltung will nun den Ablaufplan bezirklichen Reparaturmaßnahmen dahingehend ändern, dass in unserem Bezirk in den Monaten Reparaturen vorgenommen werden, wenn die Tage länger hell sind. Des weiteren wurde berichtet, dass von 17.500 elektrischen Leuchten ca. 7.000 älter sind als 25-30 Jahre und nur 2.640 Leuchten in den letzten  Jahren erneuert wurden.

Die SenatsvertreterInnen berichteten auch über einige bezirkliche Bauvorhaben:

  • so sollen Maßnahmen an Freileitungsmasten durchgeführt in Kaulsdorf in der Birkenstraße/ Sadowstraße (Erhöhung der Anzahl der Lichtpunkte um 100 auf 250) und in Biesdorf im Gladauer Weg 14 neue Lichtpunkte errichtet werden
  • In der Oberfeldstraße in Biesdorf ist eine nach neuen Standards üblichen beidseitige Bebauung mit Lichtanlagen geplant, die auch eine niedrigere Masthöhe und geringere Abstände zwischen den Lichtmasten einschließt.
  • In der AdK, der Landsberger Allee und in der Raul-Wallenberg-Straße sollen 850 neue Leuchten errichtet werden. Unklar ist geblieben, ob diese an den Wohnhäusern errichtet oder der zusätzlichen Ausleuchtung der Radfahr- und Autostraßen dienen soll.

 

Da dieses Thema in dieser Umfänglichkeit erstmals seit der Bezirksfusion im Verkehrsausschuss aufgerufen wurde, war das Feedback in den sozialen Medien dem entsprechend. Der zuständige Bezirksstadtrat Herr Martin (CDU) hat gleich eine öffentliche Nachfolgeveranstaltung am 27.06.2018 um 15.30 Uhr im Rathaussaal am Alice-Salomon-Platz in der Hellen Mitte organisiert, um sich des Themas anzunehmen. Ich hoffe, dass die SPD MaHe, d.h. die BVV-Fraktion und die Abgeordneten auch weiterhin kreativ und unabhängig vom Bezirksamt an diesem Thema arbeiten werden.

Öffentliche Beleuchtung_180516 Vortrag MH

Marlitt Köhnke