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Internationaler Tag gegen Rassismus

Datum: 24. März 2020 | Kategorie: Aktuelles

Am 21. März 2020 fand der Internationale Tag gegen Rassismus statt. Aufgrund der Corona-Pandemie, fielen die Auftaktveranstaltungen in Deutschland und in anderen europäischen Ländern dazu leider aus. Dennoch gibt der Tag Anlass für uns alle, sich die Ausgrenzung und die Anfeindungen bewusst zu machen, die viele Bürgerinnen und Bürger überall in Deutschland noch über sich ergehen lassen müssen.

Allein in Marzahn-Hellersdorf zählt das Berliner Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle seit Beginn des Jahres 2020 über 60 rechtsextreme und rassistisch motivierte Straftaten. Diese richten sich nicht nur gegen Menschen. Auch rassistische Symbole, Schriften und Musik tauchen überall und immer wieder auf.

Doch längst nicht alle Versuche rassistisches und menschenverachtendes Gedankengut in die Gesellschaft zu tragen sind so offensichtlich. Gerade jetzt, während der aktuellen Corona-Pandemie, nutzen Nationalisten und Rassisten den Krisenmodus der Gesellschaft als Einfallstor. Mit Einkaufsdiensten und sonstigen Hilfsaktionen, versuchen sie Kontakt zur Mitte der Gesellschaft zu knüpfen. Dabei zeigen sie mit Fragen wie: „Warum Unterstützen wir uns Patrioten nicht eigentlich gegenseitig?“ genau, welchen Zweck ihre scheinbar selbstlosen Dienste verfolgen.

Seit Beginn der Corona-Pandemie hat es bereits in London und Hamburg rassistische Übergriffe auf asiatisch aussehende Menschen gegeben. Auch aus Berlin melden Bürgerinnen und Bürger, dass Menschen mit asiatischem Äußeren Diskriminierung erfahren.

Die SPD-Fraktion verurteilt jede Form des Rassismus und der Menschenfeindlichkeit. Es darf nicht zugelassen werden, dass Brandstifter wie die Identitäre Bewegung, die Jungen Nationalisten und andere die aktuelle Krise als Steigbügel für ihren Aufstieg nutzen.

Weitere Informationen wie rechte Gruppen die Corona-Pandemie für ihre Zwecke nutzen: https://www.bnr.de/artikel/aktuelle-meldungen/corona-hilfe-von-ganz-rechtsau-en