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Kinder- und Jugendprojekte bei Stadtentwicklung stärker berücksichtigen

Datum: 28. Januar 2020 | Kategorie: Aktuelles, Jugendhilfeausschuss


Marzahn-Hellersdorf wächst. Wie in allen anderen Bezirken Berlins nimmt auch in Marzahn-Hellersdorf die Bevölkerungszahl zu. Dies wird zwangsläufig dazu führen, dass sich der Raum verdichtet in dem Menschen wohnen und neue Teile der Stadt entstehen. In diesem Prozess sind auch Maßnahmen der Kinder- und Jugendpolitik zu berücksichtigen.


Stand März 2019 werden in Marzahn-Hellersdorf bis zum Jahr 2030 circa 20.000 Wohnungen neugebaut werden. Damit wäre Marzahn-Hellersdorf an Platz 5 der am schnellsten wachsenden Bezirke Berlins. Eine Betrachtung der Bevölkerungsentwicklung bis 2030 zeichnet ein ähnliches Bild. Bis 2030 wird Marzahn-Hellersdorf im Schnitt mit 8,4% mehr Einwohnern pro Jahr rechnen dürfen. Dies ist auf das Wirtschaftswachstum der Stadt und die Zuwanderung aus dem In- und Ausland zurückzuführen.


Heute sind der Mangel an Spielplätzen und die Forderungen nach mehr Kinder- und Jugendprojekten wesentliche Aspekte der Bezirkspolitik. Neue Spielplätze müssen gebaut und bestehende müssen überarbeitet werden. Kinder- und Jugendprojekte gibt es zwar, aber nicht in der Streuung, in der sie angesichts ihres Nutzens und ihres positiven Einflusses auf die Gesellschaft gebraucht werden. Eine aktuelle Maßnahme zur Behebung dieses Mangels ist das seit 01.01.2020 geltende Jugendhilfe- und Jugendfördergesetz. Paragraph 11 sieht hier vor, dass sich die Jugendhilfe im direkten Lebensumfeld der Kinder- und Jugendlichen integriert.


Um diiesem Anspruch gerecht zu werden, können schon heute die richtigen Weichen gestellt werden. Ein aktueller Antrag der SPD-Fraktion fordert daher, die notwendigen Bedarfe vor einem Neubau zu ermitteln und als Infrastrukturmaßnahme anzumelden. Das Verfahren, mit dem der Bedarf ermittelt und den Investoren übermittelt wird, soll standardisiert werden. So kann das Marzahn-Hellersdorf der Zukunft ein lebenswerter Bezirk für Bürger/-innen aller Altersgruppen werden.