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Neues Freibad für Marzahn-Hellersdorf: SPD-Bezirksstadtrat Lemm bringt’s voran

Datum: 21. Juni 2019 | Kategorie: Aktuelles

Outdoor-Erlebnisse bietet Marzahn-Hellersdorf seinen Bewohnern und Gästen tatsächlich in großer Vielfalt. Nicht nur die „Gärten der Welt“, das Wuhletal mit Biesdorfer Berg, Kienberg und Seilbahn oder der Kaulsdorfer Busch locken die Menschen in der warmen Jahreszeit – jede Menge Freizeitspaß gibt’s auch auf Sport- und Spielplätzen. Wenn aber im Hochsommer die 25-Grad-Marke geknackt wird, erscheint die Sehnsucht nach Erfrischung in kühlen Fluten alternativlos attraktiv. Statt des halb-legalen Sprungs in die Kaulsdorfer Seen oder den Biesdorfer Baggersee sollen sich echte „Wasserratten“ doch nun sehr bald in einem Freibad tummeln dürfen.

Abkühlung in Sicht, nagelneues Freibad in Planung

17 Jahre nach dem Wernerbad-Aus, das bereits 1905 eröffnet und 2002 von den Berliner Bäderbetrieben geschlossen worden war, ist für SPD-Bezirksstadtrat Gordon Lemm das Projekt Freibad mehr denn je Chefsache. Es wird erheblich „auf die Tube gedrückt“, um Standortsuche, Planung und Bau so schnell wie möglich auf den Weg zu bringen. Wieder ein eigenes Freibad als sommerlichen Anziehungspunkt für alle Freunde des kühlen Nass mitten im Bezirk zu haben, wird von einer großen Mehrheit der Menschen in Marzahn-Hellersdorf sehnsüchtig erwartet.

Planungsbüro soll ab Juli mit Machbarkeitsstudien beginnen

Nun aber geht es voran: Eine Ausschreibung für die Beauftragung eines Planungsbüros gab es bereits. Die eingegangenen Angebote werden in der kommenden Woche vom Bezirksamt begutachtet. Mitte Juli soll der Vertrag zwischen Bezirk und Projektplaner schon unter Dach und Fach sein. Das auserkorene Planungsbüro wird dann aufgefordert sein, aus sechs verbliebenen von ursprünglich 20 Standortvorschlägen den geeigneten für ein neues Freibad zu finden.

150.000 Euro sind allein dafür veranschlagt. Die Areale werden folglich im Rahmen einer zwei- bis dreimonatigen Machbarkeitsstudie für je ca. 25.000 Euro geprüft. In die engere Standortwahl gekommen sind neben den „Gärten der Welt“, dem Kinderbad „Platsch“ und einem Badeschiffkonzept im Biesdorfer Baggersee Freiflächen am Biesdorfer Friedhofsweg, an der Golliner Straße und am U-Bahnhof Hönow.

Auswertung der Studien ab September, Gespräche mit Baufirmen schon im Sommer

Mindestkriterien, die erfüllt sein müssen, bedingen die Realisierbarkeit des Ganzen: Das künftige Freibad soll demnach auf einem zwischen 10.000 und 25.000 Quadratmetern großen Areal liegen und gut ins bezirkliche Nahverkehrskonzept eingebunden sein. Lärmbelästigung ist natürlich auch ein Thema. Wenn ausgelassene Badegäste ihre Lebensfreude in höheren Dezibelbereichen kundtun, darf das niemanden stören; Wohnquartiere müssen dementsprechend weit genug entfernt sein.

Zur Entlastung des bezirklichen Bauamtes, das derzeit so einige Bauvorhaben im Rahmen der berlinweiten Schulbauoffensive schultert, wird Stadtrat Lemm in den Sommermonaten Gespräche mit diversen Bauunternehmern führen und schon jetzt deren Kapazitäten prüfen. Danach gilt es, die Finanzierung auf den Weg zu bringen, damit sich zeitnah die Kräne drehen. Denn der nächste Sommer kommt bestimmt.