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Parkbühne Biesdorf: Wohnungsneubau wird zum Problem.

Marzahn-Hellersdorf war über Jahrzehnte davon geprägt, vergleichsweise weitläufig und aufgelockert zu sein. Durch den massiven Wohnungsbau für die wachsende Stadt verändert sich dieses Bild allmählich. Die neue Nähe schafft auch neue Probleme – zum Beispiel für die Parkbühne Biesdorf, wie eine Anfrage der SPD in der BVV-Sitzung am Donnerstag zeigt. Die Fraktionsvorsitzende Jennifer Hübner wollte wissen, wie das Bezirksamt sicherstellt, dass die Nutzung als Konzert- und Festivalgelände nicht durch Lärmbelästigungen gefährdet wird. Kulturstadträtin Juliane Witt (Linke) erklärte dazu, dass dies schon länger ein „schwieriges Thema“ sei. Das Sommer-Open-Air „Rock im Grünen“ müsse deshalb zum Beispiel um 22 Uhr enden.

Nun aber rückt die Wohnbebauung noch näher heran. Am Wildrosenweg im Westen entstehen Häuser, die nur 120 bis 140 Meter von der Parkbühne entfernt sind. Es gebe keinen Bebauungsplan für das Gebiet, sagte Witt in Vertretung von Bürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke), die für den Bereich Stadtentwicklung zuständig ist. Deshalb müsse der „hinzutretende“ Wohnungsbau so gestaltet werden, dass ein angenehmes Wohnen möglich sei. Das Bezirksamt habe den Bauherrn auf die Parkbühne hingewiesen und dieser auch die Häuser entsprechend gestaltet: mit Aufenthaltsräumen, die nach Westen, also von der Bühne abgewandt, ausgerichtet sind, und teilweise auch mit Schallschutzfenstern. Entwarnung ist damit allerdings nicht gegeben: Sollte es künftig trotzdem Probleme durch eine zu hohe Lärmbelästigung geben, müsse über weitere Maßnahmen befunden werden, erklärte Witt.

Für „Rock im Grünen“ steht übrigens schon der nächste Termin fest: Im Jahr 2020 steigt das Festival am 17. und 18. Juli.

Text: Ingo Salmen

Quelle: https://leute.tagesspiegel.de/marzahn-hellersdorf/kuenstler/2019/12/17/106290/parkbuehne-biesdorf-wohnungsneubau-wird-zum-problem/?utm_source=TS-Leute&utm_medium=link&utm_campaign=leute_newsletter