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Streetwork in den Marzahn-Hellersdorfer Einkaufscentern – 0348/VIII

Datum: 14. Juni 2017 | Kategorie: Aktuelles, Anträge, Jugendhilfeausschuss

Antrag von Jennifer Hübner und Dmitri Geidel zur BVV am 22.06.2017

Die BVV möge beschließen:

 

Dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf wird empfohlen, in Zusammenarbeit mit den Akteuren der Straßensozialarbeit einerseits und den Partnern der bezirklichen Einkaufscenter andererseits ein Konzept zur Jugendarbeit/ Jugendsozialarbeit in und um bezirkliche Shopping-Hotspots zu erarbeiten und nach einer Analyse ggf. umsetzen. Insbesondere drei Standorte sind dabei zu berücksichtigen:

 

•       Eastgate Berlin

•       Biesdorf Center

•       Marktplatzcenter Helle Mitte

 

Einschlägige Ergebnisse in Kommunen durchgeführter Jugendstudien zur Nutzung kommerzieller Räume sowie deren Beteiligung und Anziehungskraft auf Jugendliche sind bei der Konzipierung zu berücksichtigen.

Dem Bezirksamt wird empfohlen eine nachhaltige Finanzierung zur Umsetzung der Idee ausfindig zu machen: Die Zusammenarbeit mit dem MHWK, die Entwicklung eines über den Netzwerkfonds finanzierten Projektes oder aber die Finanzierung über Fördermittel seitens der Senatsverwaltung sind dabei in Erwägung zu ziehen. Wissenschaftlich begleitet und evaluiert werden könnte der Projektansatz durch die im Bezirk verortete Alice-Salomon-Hochschule. Ein erster Zwischenbericht ist dem Bezirksamt Anfang 2018 zur Verfügung zu stellen.

Das Bezirksamt wird darüber hinaus ersucht, den o.g. Schwerpunkt in den Zielverein-barungen mit den bezirklichen Projektträgern der Straßensozialarbeit zukünftig zu verorten.


Begründung:

Nicht alle Kinder und Jugendlichen verorten sich in Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, Jugendverbänden oder gehen in ihrer Freizeit Sport- oder Kulturangeboten bzw. anderen Aktivitäten nach. Insbesondere Jugendliche (einige Jugendszenen) sozialisieren sich zunehmend häufiger auf der „Straße“ bzw. im öffentlichen Raum, aber auch in digitalen Sphären (Nutzung des Smartphones bspw. durch durchgängig zur Verfügung stehende Hotspots). Speziell Einkaufscenter und andere kommerzielle Räume gewinnen dabei verstärkt an Bedeutung. Bürgerinnen und Bürger, Jugend(sozial)arbeiterinnen und Jugend(sozial)arbeiter und nicht zuletzt Jugendliche/Heranwachsende selbst berichten in Marzahn-Hellersdorf von der Bedeutsamkeit der im Antragstext genannten Orte. Dem veränderten öffentlichen Raum sollte im Interesse aller in einem sozialarbeiterischem Rahmen mehr Rechnung getragen werden. Wie und welchem Rahmen das stattfinden kann, soll das Bezirksamt mit den Experten und Expertinnen selbst erarbeiten.

http://www.berlin.de/ba-marzahn-hellersdorf/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=7157