Endlich kommt sie: die erste kommunale Jugendfreizeiteinrichtung in Marzahn-Hellersdorf!

Es ist offiziell: Die erste kommunale Jugendfreizeiteinrichtung (JFE) wird im ehemaligen Tresor in Hellersdorf entstehen. Damit folgt das Bezirksamt einem Anliegen der SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf aus dem Jahr 2017. 

Der öffentliche und freie Träger – Hand in Hand

Marzahn-Hellersdorf ist der einzige Bezirk in Berlin ohne kommunale Einrichtung. Im Jahr 2010 und dann 2016 wurden alle Kinder- und Jugendclubs im Bezirk unter Protest der Jugendarbeiter/-innen im Bezirk privatisiert. Mittlerweile haben sich alle Jugendclubs in eine tolle Richtung entwickelt und leisten für die Kinder und Jugendlichen in Marzahn-Hellersdorf unverzichtbare Arbeit. „Andererseits braucht es aber in einer Kommune immer freie und öffentliche Jugendeinrichtungen. So sieht es unser Kinder- und Jugendhilfegesetz vor. Eine Angebotsvielfalt ist für unsere Kinder und Jugendlichen wichtig. Eine neue kommunale Kinder- und Jugendeinrichtung ist daher der richtige Schritt,“ freut sich Jennifer Hübner, jugendpolitische Sprecherin und Vorsitzende der SPD-Fraktion.

„Der neue Jugendclub ist ein gutes Zeichen für die bezirkliche Jugendpolitik: Die Angebote der Jugendarbeit in Marzahn-Hellersdorf werden auf diese Weise bunter und vielfältiger“, so Hübner weiter.

Alle Jugendclub brauchen gute Ausstattung 

Derzeit wird bereits ein inhaltliches Konzept für die JFE erstellt sowie die Stellenausschreibung für die vier Stellen (1 Leitung und 3 Mitarbeitende) auf den Weg gebracht. „Nun ist es sehr wichtig, dass das Bezirksamt bei der Stellenausschreibung die tarifgerechte Eingruppierung beachtet und die Bezahlung sich an die berlinweiten Standards orientiert. Nur so kann diese Stelle für die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeit auch attraktiv werden“, fordert Hübner für die SPD-Fraktion. 

„Wichtig ist, dass es eine analoge Ausstattung zu allen anderen Jugendclubs gibt und die Drei-Klassenpolitik in Sachen Finanzierung unserer JFEs endlich aufgegeben wird. Auch die die Verträge der freien Träger müssen endlich einheitlich angepasst werden: Es kann nicht sein, dass die einen Clubs Zuwendungs- und die anderen Leistungsverträge erhalten. Das entbehrt jeglicher Fachlichkeit und wird von uns als SPD-Fraktion so nicht weiter hingenommen. Das Rechtsamt muss für diese juristische Ungenauigkeit den Weg endlich freimachen. In allen anderen Berliner Bezirken wird auch mit Leistungsverträgen gearbeitet. Das macht die Arbeit für die freien Träger leichter und muss auch endlich in Marzahn-Hellersdorf durchgesetzt werden. Außerdem fordern wir eine gerechte Ressourcen-Verteilung in den Kinder- und Jugendeinrichtungen analog zum Qualitätshandbuch für Jugendclubs im Berlin. Diese wird in unserem Bezirk nämlich immer noch unterschritten,“ sagt Jennifer Hübner abschließend. 



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