Fit für die Schule – SPD-Fraktion begrüßt Einsatz des Flexi-Budgets zur Verbesserung der Schulfähigkeit von Kindern

Datum: 13. Oktober 2020 | Kategorie: Aktuelles, Pressemitteilungen

Berlin, 13.10.2020 – Die Ergebnisse der Einschulungsuntersuchungen im Bezirk werden zunehmenden schlechter. Die SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf begrüßt daher den Einsatz des sogenannten Flexi-Budgets zur frühzeitigen Ansprache von Eltern.

Flexible Mittel zur langfristigen Kostensenkung

Grundlage für das sogenannte Flexi-Budget ist ein Beschluss des Landesjugendhilfeausschuss Berlin aus dem Jahr 2019. Angesichts steigender Kosten bei der Hilfe zur Erziehung, sollen den Bezirken flexible Mittel zur Verfügung gestellt werden. Die einfache Hypothese lautet: Je früher Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder unterstützt werden, desto besser entwickeln sich die Kinder und desto geringer sind die Kosten, die der Bezirk später zur Unterstützung der Eltern aufbringen muss.

Modellregionen Marzahn Mitte und Hellersdorf Nord

Im Bezirk Marzahn-Hellersdorf wird das Flexi-Budget zukünftig in den Regionen Marzahn Mitte und Hellersdorf Nord eingesetzt. Hier hat das Gesundheitsamt die schlechtesten Ergebnisse bei den Einschulungsuntersuchungen der Kinder festgestellt. Einem Konzept des Jugendamtes zufolge, werden nun niedrigschwellige Angebote in den Kindertagesstätten und Grundschulen beider Sozialräume entwickelt, in denen Eltern angesprochen werden, deren Kinder Entwicklungsdefizite aufweisen. Konkrete Maßnahmen können hier z.B. die Verbesserung der persönlichen Hygiene, der Zahnpflege oder Lesefähigkeit sein.

SPD-Fraktion begrüßt Vorgehen des Jugendamtes

Die SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf unterstützt das Vorgehen des Jugendamtes und des Jugendstadtrates Gordon Lemm (SPD) ausdrücklich. „Der Ansatz besonders frühzeitig Eltern anzusprechen, um sie bei der Entwicklung ihrer Kinder zu unterstützen kann für Eltern und Kinder nur von Vorteil sein.“ so Marlitt Köhnke, Vorsitzende im Integrationsausschuss und Mitglied der SPD-Fraktion. „Allein das Wohl der Kinder muss dabei im Vordergrund stehen. Ließen sich durch diese frühzeitigen Maßnahmen auch noch langfristig die Kosten der Hilfen zur Erziehung verringern, wäre dies ein begrüßenswerter Nebeneffekt. Denn die Kosten für die Hilfen zur Erziehung steigen auch in unserem Bezirk jährlich.“ so Köhnke weiter.  



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