Frauen in der Kommunalpolitik stärken – FrauenMärz zelebrieren!

Datum: 1. März 2021 | Kategorie: Aktuelles, Ausschuss für Gleichstellung, Pressemitteilungen

Kaum ein Bezirk in Berlin ist so fortschrittlich in der Emanzipation von Frauen wie Marzahn-Hellersdorf! Doch noch immer gibt es eklatante Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen und eine große Unterrepräsentation in der Politik und in Führungspositionen. Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen, wurde der FrauenMärz ins Leben gerufen. Auch in diesem Jahr möchte die SPD-Fraktion den März nutzen, um sich dieser Debatte anzuschließen und die Bedürfnisse der Frauen in den Mittelpunkt der Bezirkspolitik zu stellen.

Marzahn-Hellersdorf geht mit gutem Beispiel voran

Eine weibliche Bürgermeisterin, drei Stadträtinnen und eine Frau als Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung –vieles wurde in der Gleichstellungspolitik in Marzahn-Hellersdorf bereits erreicht und der Bezirk ist damit anderen Stadtteilen aus Berlin weit voraus. Dennoch sind bestimmte Ausschüsse oder Berufszweige nach wie vor fest in Männerhand. „Frauenpolitik bedeutet nicht nur das simultane Erscheinen von Frauen in der Politik und Wirtschaft, sondern auch die emanzipierte und Durchmischung in bestimmten Themenbereichen, wie beispielsweise der Finanzpolitik, die nach wie vor von Männern dominiert werden“, erklärt Jennifer Hübner, Vorsitzende der SPD-Fraktion.  Die SPD-Fraktion kann indes stolz auf das Erreichte sein. Mit fast 70 Prozent Frauenanteil ist die SPD die weiblichste Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung. Neben der SPD-Fraktion in der BVV wird auch der Kreisverband der SPD mit Iris Spranger von einer Frau geleitet.  „Eine solche breite weibliche Besetzung stimmt positiv. Es zeigt, was alles möglich ist. Gerade für die vielen Mädchen im Bezirk ist dies ein Zeichen, dass sie alles erreichen können“, so Hübner.

Die Corona-Pandemie stellt Frauen vor großen Herausforderungen

Seit 2020 stehen Frauen in ganz Deutschland wieder vor großen Herausforderungen – Homeoffice und Homeschooling führen dazu, dass sich alte Rollenbilder und Geschlechterstereotype wieder vermehrt etablieren. „Für uns als SPD-Fraktion ist klar, dass dieser Entwicklung entschieden entgegengetreten werden muss, damit alle Frauen, egal ob mit Erziehungsauftrag oder nicht, identische Chancen auf die Fortführung ihres Berufs haben. Um diese Thematik vermehrt auf der politischen Agenda zu platzieren, bietet sich der FrauenMärz natürlich an. Dennoch ist für uns klar, dass wir uns 365 Tage im Jahr für die Gleichberechtigung von Frauen einsetzen. Die Schaffung eines Zufluchtsortes für Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, die Schaffung einer Queerbeauftragten-Stelle im Bezirksamt sowie die öffentliche Repräsentation starker Frauen durch Straßenumbenennungen sind nur einige von vielen Vorschlägen, die wir diese Legislaturperiode eingereicht oder erreicht haben “, so Luise Lehmann, gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf. Auch innerhalb der Strukturen der SPD und der Fraktion in Marzahn-Hellersdorf wird Frauenförderung großgeschrieben. Die Listen und Vorstände sind konsequent quotiert besetzt. „Auch ich habe mich immer auf den Rückhalt der Frauen in Partei und Fraktion verlassen können. Wir bemühen uns stets besonders um weiblichen Nachwuchs, denn der Mix aus Job, Familienplanung und Ehrenamt führen häufig dazu, dass Frauen angesichts dieser und anderer Mehr- sowie Doppelbelastungen in der Politik unterrepräsentiert sind. Im März wollen wir als Fraktion deshalb einen kommunalpolitischen Frauenstammtisch zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen veranstalten.“, so Lehmann abschließend.



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