Freizeit an der frischen Luft – Mehr öffentliche Grillplätze schaffen!

Datum: 29. April 2021 | Kategorie: Aktuelles, Pressemitteilungen

In Marzahn-Hellersdorf gibt es viele Parks und Freiflächen. Möglichkeiten zum Grillen an der frischen Luft hingegen sind rar! Seit mehreren Jahren setzt sich die SPD-Fraktion bereits für die Ausweitung von Grillplätzen im öffentlichen Raum ein. Am Ende der Legislaturperiode ist nun festzustellen: Statt Verantwortung für die berechtigten Interessen der Bevölkerung zu übernehmen, glänzt das Bezirksamt durch Konzeptlosigkeit! 

Fehlende Grillplätze – die unendliche Geschichte! 

Die Forderung nach mehr öffentlichen Grillplätzen in Marzahn-Hellersdorf gibt es schon lange. 2014 wurde auf Initiative der SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf der erste Grillplatz des Bezirkes im Eichepark eröffnet. Seitdem hat sich im Bezirk wenig getan. Gerade einmal ein öffentlicher Grillplatz wird einem Bezirk mit 270.000 Einwohner/-innen nicht gerecht. Deshalb hat die SPD-Fraktion im September vergangenen Jahres einen Antrag in die BVV eingebracht, mehr öffentliche Grillplätze im Bezirk zu schaffen. Dmitri Geidel, stellvertretender Vorsitzende der SPD-Fraktion erklärt: „Grillen ist ein milieuübergreifendes Kulturgut. Besonders im Sommer ist bei Familien ohne Gärten und Freundeskreise das Bedürfnis nach öffentlichen Grillplätzen sehr hoch und kann von einem Grillplatz im Bezirk nicht gedeckt werden. Dies ist also auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Lichtenberg verfügt etwa über drei große öffentliche Grillplätze. Friedrichshain-Kreuzberg über vier. Es ist doch ganz klar: Wenn nicht genug legale öffentliche Plätze zur Verfügung stehen, wird trotzdem gegrillt, was zu einer enormen Vermüllung im Bezirk führt. Davon abgesehen, ist der jetzige Grillplatz am Eichepark am äußersten Stadtrand angesiedelt und ist für viele Bürgerinnen und Bürger nur schwer erreichbar. Deshalb brauchen wir vor allem mehr Grillplätze, die näher im Zentrum des Bezirks liegen.“

Patenschaft mit freien Träger/-innen prüfen!

Neben der der Schaffung von bezirklichen Grillplätzen, könnten auch Patenschaften und Kooperationen mit Vereinen und soziokulturellen Begegnungsstätten Abhilfe zur knappen Ausstattung im Bezirk schaffen. Die Idee dahinter: Vereine und lokale Trägerschaften stellen sowohl den Ort und die Gerätschaften und sind für die Sauberkeit und die Instandhaltung der Grillplätze verantwortlich. Bürgerinnen und Bürger können über Pfandsysteme die Gerätschaften erwerben und somit unbürokratisch einen öffentlichen Grillplatz wahrnehmen. „Solche Patenschaften sind in anderen Städten längst zu einem etablierten Teil des kulturellen Lebens geworden. Vandalismus und Vermüllung können vorgebeugt und Grillplätze in unmittelbarer Nähe der Menschen errichtet werden. Im September kündigte die Bezirksstadträtin an, sich mit solch einer Idee auseinanderzusetzen zu wollen. Doch leider scheint auch dieses Vorhaben mittlerweile wieder verpufft zu sein. Wir, als Fraktion setzten uns dafür ein, weitere Gespräche für solche Kooperationen aufzunehmen und hoffen, dass es das Bezirksamt uns gleichtut“, so Dmitri Geidel abschließend. 



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