Impfen und Impfstrategien in Marzahn-Hellersdorf

Berlin, 07.01.2021 – Die Impfungen gegen das Corona-Virus haben kurz vor Weihnachten in Deutschland begonnen. In Marzahn-Hellersdorf lebt eine Vielzahl von Risikogruppen. Es ist daher wichtig, beim Impfen schnell und unkompliziert voranzuschreiten.

Zügiges Impfen in Marzahn-Hellersdorf, auch weil wir der am schnellsten alternde Bezirk Berlins sind!

Mit der weiter ansteigenden Infektionsdichte, hat sich auch die Situation in den mehr als 20 Alters- und Pflegeheimen des Bezirks zugespitzt. Kurz vor Weihnachten kam es zu einem Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim in Biesdorf, 60 der 160 Bewohner/-innen wurden positiv auf das Virus getestet.

Dennoch gilt: Nicht nur die Bewohner/-innen der Alters- und Pflegeheime haben besondere Priorität. Auch für im Bezirk lebenden knapp 75.000 Senior/-innen über 65 ist das schnelle Voranschreiten der Impfungen in Marzahn-Hellersdorf von hoher Bedeutung. In Biesdorf leben die meisten Senior/-innen des Bezirks. Für diese ist es ein weiter Weg ist, die 6 Impfzentren Berlins zu erreichen. Besonders, wenn sie nicht mehr so mobil sind.

Mobile Impfteams bezirksweit einsetzen!

“Die Arbeit der 60 mobilen Impfteams Berlins ist hier im Bezirk besonders wichtig. Für die Senior/-innen stellt es teilweise die einzige Möglichkeit dar, die so wichtige Impfung zu erhalten”, sagt Liane Ollech, gesundheitspolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion. „Wir als SPD-Fraktion möchten uns bei Allen bedanken, die jeden Tag die Bewohner/-innen der Alters- und Pflegeheime sowie Senior/-innen des Bezirks impfen“, so Ollech weiter.

SPD unterstützt die Impfstrategie des Bundes!

Die Senior/-innen und Risikogruppen im Bezirk sind die am Stärksten von dem Infektionsgeschehen betroffen, viele können Ihre Familien und Freund/-innen seit Monaten nicht mehr besuchen. Die vorgenommene Einteilung in verschiedene Impfgruppen wird von der SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf ausdrücklich begrüßt. “Die Impfung der Ältesten und deren direkter medizinischer Kontaktpersonen sowie Mitarbeitende der Rettungsstellen und Intensivstationen ist eine sinnvolle, durchdachte Strategie, um die Gefährdetsten und Exponiertesten in unserer Gesellschaft zu schützen”, kommentiert Luise Lehmann, Mitglied des Ausschuss Gesundheit, Inklusion, Menschen mit Behinderungen.



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