Kiezinfo zum Theater am Park (TAP)

Datum: 1. Februar 2021 | Kategorie: Ausschuss für Kultur und Weiterbildung, Bürgerbriefe

Liebe Anwohnerinnen und Anwohner, 

ganz sicher umtreibt Sie die Entwicklung des Theaters am Parks genauso wie mich bereits seit einigen Jahrzehnten umher. Seit der Schließung des großen Saals am 31. August 2003, können große Veranstaltungen vor Ort nicht mehr stattfinden und die Aura dieses wundervollen, in der DDR errichteten Gebäudes verfällt trotz des großartigen Engagements aller ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zunehmend (TaP e.V.). Aus meiner Sicht hat die Politik das Aufhalten dieses Verfalls in den letzten 15 Jahren deutlich verschlafen. Ganz gleich ob die Linke, die CDU oder wir als SPD, so richtig hatten wir die Entwicklung des größten Theaters unseres Bezirks einfach nicht auf dem Schirm. Zumindest nicht genug. 

Seit 2016 bin ich nun Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung in Marzahn-Hellersdorf. Ich selber durfte zu Beginn der 2000er noch als Mädchen auf der Bühne des Theaters stehen und gemeinsam mit meinem Schülerchor hier singen. Das Theater liegt mir nicht nur deswegen ganz besonders am Herzen. Neben dem Schloss Biesdorf und den Gärten der Welt bildet der Blumberger Damm meines Erachtens so etwas für eine Hauptstraße der Kultur in Marzahn-Hellersdorf. 

Ich freue mich, dass es seit 2016, auch durch das Zutun der SPD-Fraktion endlich wieder eine Diskussion um Theater am Park gibt. Allen Fraktionen scheint nun klar zu sein: Wenn wir jetzt nicht handeln, verschlechtert sich die schwierige bauliche und wirtschaftliche Situation der wichtigen Kulturstätte weiter. Umso wichtiger ist es für mich, hier überfraktionell mit den anderen demokratischen Parteien kulturpolitisch an einem Strang zu ziehen. 

Für mich ist eines wichtig: Sie sollen an der Sanierung Ihres Theaters beteiligt werden. Ich fordere daher bereits seit 2018 einen Beirat, in dem auch Sie sich engagieren können. Das Bezirksamt beauftragt derzeit planungsbeteiligte Büros, um mit der Sanierung zügig beginnen zu können. Dazu zählen die Architektur, der Brandschutz, die Tragwerksplanung, die technische Gebäudeausstattung und die Bühnenplanung. Aus meiner Sicht braucht es daher eine schnelle und informative Einwohnerversammlung (ggf. auch digital). Erst dann können Sie sich beteiligen. Außerdem muss klar sein, wie das Theater nach dem Ende der Sanierung betrieben werden soll. Dafür muss der Bezirk Geld in seinen Haushalt einstellen. Denn wem nützt sanierte Kulturstätte, ohne Personal und ohne finanzielle Mittel?

Ich fordere das Bezirksamt auf, die anliegende Bevölkerung also Sie, endlich über den aktuellen Stand zu informieren und Sie mitzunehmen. Sie sind die Expert/-in für Ihren Kiez und haben daher ganz sicher viele Ideen für die neue Verwirklichung unseres gemeinsamen Theaters. Um die Kulturstätte auch im Anschluss an die Sanierung (er)halten zu können, braucht es eine wirtschaftliche Ausstattung: Neben großen Events, der Nutzung des Theaters als Probebühne für unsere Berliner Opernhäuser braucht es ebenfalls den Erhalt und Ausbau der Werkstattbereiche wie die die Ballett-Studios und weitere Fläche für konkrete soziokulturelle Angebote in Ihrem Stadtteil. Gern können Sie mir Ihre Ideen schreiben. Ich freue mich darauf. 

Herzliche Grüße,

Ihre

Jennifer Hübner



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