Kiezinfo – Zur Situation an der S-Bahnstation Raoul-Wallenberg-Straße

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

der SPD-Fraktion ist nicht entgangen, dass es am S-Bahnhof an der Raoul-Wallenberg-Straße immer wieder zu Problemen beim Aus- und Umsteigen für Anwohner/-innen oder Besucher/-innen kommt. Grund dafür ist die fehlende Barrierefreiheit für Familien, ältere Menschen oder Menschen mit Gehbeeinträchtigungen. Gerade an diesem Ort ist diese Situation unerträglich! 

Personenbeförderungsgesetz endlich einhalten

Das Personenbeförderungsgesetz des Bundes sieht vor, den öffentlichen Personennahverkehr bis Ende 2022 komplett barrierefrei umzugestalten. Schon heute ist absehbar, dass dieses Ziel in vielen Bereichen nicht vollständig erreicht werden kann, so auch der S-Bahnhof an der Raoul-Wallenberg-Straße. Dieser ist nur über einer Seite zum Wohngebiet barrierearm über eine Rampe begehbar, während der Ausgang zum Otto-Rosenberg-Platz nur über Stufen erreichbar ist. 

Bezirksamt muss S-Bahnhof absolute Priorität einräumen

In den vergangenen Jahren erklärte die Deutsche Bahn, dass ein barrierefreier Zugang zum Otto-Rosenberg-Platz keine Priorität habe, da kein Hauptverkehrsstrom an dem Standort erfolge. Dass dies so nicht mehr hinnehmbar ist, zeigt die desaströse Situation vor Ort und der Zuzug vielfältiger gemeinnütziger Organisationen. So hat sich dieses Areal in den letzten Jahren als wichtiger Angelpunkt in Marzahn-Hellersdorf etabliert. Die SPD fordert deshalb das Bezirksamt auf, dem barrierefreien Umbau des Bahnhofs Nachdruck zu verleihen und im Vergleich zu anderen Bahnhöhen in Berlin absolute Priorität einzuräumen. 

Zugang zu sozialen Einrichtungen vor Ort ermöglichen

Ein barrierefreier Umbau würde die Wichtigkeit des Standortes unterstreichen. So befinden sich an der Weststraße der Gedenkort Otto-Rosenberg-Platz, Einrichtungen der Jugendsozialarbeit, Einrichtungen für Wohnungslose, zwei Einrichtungen für Geflüchtete oder der Kinder- und Jugendzirkus Cabuwazi sowie viele weitere Einrichtungen, die für Teile der Gesellschaft nur schwer erreichbar sind. Tatsächlich ist der Zugang zu diesen wichtigen Einrichtungen aktuell nur unter sehr großen Anstrengungen bis gar nicht möglich. Familien müssen ihre Kinderwagen hochtragen und gehbeeinträchtigte Menschen können die Treppen überhaupt nicht benutzen. Der Zustand ist bereits seit vielen Jahren untragbar, spitzt sich derzeit aber aufgrund der Ansiedlung wichtiger Einrichtungen entlang des Bahnhofs und der entstehenden erhöhten Frequentierung extrem zu. Als SPD-Fraktion werden wir an diesem Thema dran bleiben und weiterhin Druck auf das Bezirksamt ausüben!

Sie haben Fragen zu diesem oder anderen Themen? Die SPD-Fraktion ist für Sie da: jederzeit per Mail an info@spd-fraktion.net und Montag, Dienstag und Donnerstags während der Bürger/-innen  Sprechstunde 14:30 bis 16:30 Uhr.

Mit besten Grüßen

Luise Lehmann



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