Mittel für ein Kombibad in Marzahn-Hellersdorf in die I-Planung des Landes Berlin einstellen

Datum: 16. Dezember 2020 | Kategorie: Ausschuss für Sport, Hauptausschuss, Pressemitteilungen

Berlin, 16.12.2020 – Die BVV Marzahn-Hellersdorf hat sich für ein Freibad am Standort Jelena-Santic-Park entschieden. Bisher jedoch fehlt für den Bau das Geld. Die SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf fordert mit einem BVV-Antrag daher nun das Bezirksamt auf, sich beim Senat dafür einzusetzen, Mittel in die kommende Investitionsplanung des Landes Berlin für die Realisierung des Kombibades einzustellen. 

Standort ist gefunden, nun muss es weitergehen!

Die Debatte zu einem möglichen Marzahn-Hellersdorfer Kombibad-Standort wurde in diesem Jahr kontrovers geführt. Mit dem BVV-Beschluss vom 08. Oktober 2020 wurde der Diskussion ein Ende gesetzt: Das neue Kombibad soll zur Freude der SPD-Fraktion am Jelena-Santic-Park entstehen. Für die SPD-Fraktion war von Beginn an klar, dass sich der Standort in der Nähe der Großsiedlungen befinden muss. Hier leben die meisten Bürgerinnen und Bürger, vor allem viele Kinder und Familien.

Mittel müssen festgeschrieben werden!

Nun, liegt es an dem Bezirksamt, sich für die Bereitstellung der Mittel beim Berliner Senat einzusetzen und bei der zuständigen Senatsverwaltung die Aufnahme des Kombibads am Jelena-Santic-Park in die nächste Investitionsplanung des Landes Berlin zu erwirken. „Marzahn-Hellersdorf ist der einzige Berliner Bezirk ohne Freibad. Aus diesem Grund sollte unser Anliegen eine hohe politische Priorität genießen, gerade weil sich unser Nachbarbezirk Lichtenberg ebenfalls für einen Freibadstandort im Berliner Osten engagiert“, kommentiert Liane Ollech, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf. „Aus unserer Sicht ist es Aufgabe aller BVV-Fraktionen, sich an ihre Vertreter/-innen im Berliner Abgeordnetenhaus zu wenden, um weiter für den Standort in Marzahn-Hellersdorf zu werben. Das eine ist die Entscheidung, das andere die finanzielle Unterstützung. Wir fordern den Senat auf, sich in Sachen Kombibad-Politik endlich zu Marzahn-Hellersdorf zu bekennen, auch finanziell!“ so Axel Hoppe, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf.

Schritt für Schritt: Sukzessive zum Kombibad

Sportstadtrat Gordon Lemm (SPD) betont, dass mit „der deutlichen Entscheidung der BVV für einen Standort die erste und wichtigste Hürde für den Bau eines Kombibads in Marzahn-Hellersdorf genommen wurde. Nun müssen die notwendigen Mittel in die I-Planung des Landes eingestellt werden, um das erste Kombibad in Marzahn-Hellersdorf zu realisieren.“ Laut Schätzungen des Bezirksamtes liegen die Kosten für den Bau des Bades bei etwa 35 Millionen Euro. „Der Bezirk hat mit all seinen Vorplanungen, von der ersten Machbarkeitsstudie Platsch 2016 bis zur ausdifferenzierten Machbarkeitsstudie 2020, seine Hausaufgaben in punkto Schaffung eines Kombibades erfüllt, nun ist das Land am Zug. Es wäre ein tolles Weihnachtsgeschenk für die Bürger/-innen in unserem Bezirk, wenn der Senat endlich ein Zeichen geben würde, den Bezirk bei diesem Anliegen zu unterstützen!“ so Liane Ollech abschließend.



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