Musikschule Marzahn-Hellersdorf in Personalnot – SPD- Fraktion fordert musikpolitische Prioritätensetzung

Datum: 14. Dezember 2020 | Kategorie: Aktuelles, Ausschuss für Kultur und Weiterbildung, Pressemitteilungen

Die SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf fordert das Bezirksamt auf, in enger Abstimmung mit der bezirklichen Musikschule einen an ihre Bedürfnisse angepassten Stufenplan im Personalbereich zu entwickeln und diesen zur Priorität zu machen. Ziel ist es, bis Ende 2025 80 Prozent Festanstellungen im Personalwesen zu realisieren.  

Unsere Musikschule ist gewachsen! 

Bereits vor der Corona-Pandemie arbeitete die Musikschule mit hohem Einsatz unter schwierigen Arbeitsbedingungen. Als anerkannte Einrichtung für musikpädagogische Bildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im Bezirk bietet sie für über 4000 Marzahn-Hellersdorfer Schülerinnen und Schüler Musik-Unterricht an. Auch die Kooperationspartner/-innen sind in den letzten Jahren auf mehr als 100 Einrichtungen gewachsen. Der Erfolg ist groß, doch die Arbeitssituation vor Ort prekär. Nicht zuletzt, weil die meisten Musikschullehrer/-innen nur auf Honorarbasis angestellt und derzeit weniger als zwei Mitarbeitende für alle Verwaltungsangelegenheiten (Verträge mit Kitas, Schüler/-innen, Veranstaltungsmanagement usw.) der Musikschule zuständig sind. Auch eine/-n eigenen Hausmeister/-in gibt es für das große Gebäude in der Marat-Straße bislang nicht.  

Mehr Festanstellung und Personalzuwachs! 

Die SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf fordert in einem BVV-Antrag nun einen deutlichen Kurswechsel. Konkret geht es um den Ausbau der Musikschulverwaltung im nächsten Doppelhauhalt, also mindestens zwei Verwaltungsstellen mehr, ein/-e eigene/-n Hausmeister/-in am Standort und die Realisierung von mehr Sicherheit etwa durch die Einführung eines eigenständigen Pfortenbereichs in der Musikschule.  

Die Politik muss handeln! 

Jennifer Hübner, Vorsitzende der SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf dazu: „Wir als Bezirk müssen uns der berechtigen Forderung des Landesmusikrates anschließen und einen sukzessiven Personalaufbau in unserer Musikschule forcieren. Ziel ist die Realisierung von 80 Prozent Festanstellungen bis Ende 2025. Die derzeitige Situation ist so nicht mehr hinnehmbar. Alle freuen sich immer über die musikalischen Aufgebote der Musikschule, ob bei wichtigen Veranstaltungen des Bezirksamtes oder in der BVV. Nun muss sich die BVV entscheiden, wie sie die Musikschule im Personalbereich besser unterstützen kann. Wir fordern alle Fraktionen auf, sich zu unserer Musikschule zu bekennen und die Musikschullehrer/-innen bei ihren Tätigkeiten besser unter die Arme zu greifen. Man kann sich nicht über die Musikschule freuen und sie dann nicht unterstützen. Dafür braucht es Personal, Ausstattung und mit den Kolleg/-innen abgestimmte kluge Konzepte,“ so Hübner weiter.



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