SPD-Fraktion begrüßt Förderung der Digitalisierung an Schulen und drängt auf Transparenz bei Umsetzung

Datum: 11. Dezember 2020 | Kategorie: Aktuelles, Ausschuss für Schule

Berlin, 11.12.2020 – Zur Förderung der Digitalisierung an Schulen stehen dem Land Berlin derzeit zusätzliche Mittel in Höhe von 25 Millionen Euro zur Verfügung. Die SPD-Fraktion begrüßt die Modernisierung des Lehrbetriebs und drängt bei der Umsetzung auf Transparenz.

Finanzspritze für die Digitalisierung an Berliner Schulen

Unter der Beteiligung der Länder hatte die Bundesregierung in diesem Jahr einen Soforthilfefond in Höhe von 550 Millionen Euro aufgelegt. Aus diesem Fond hat das Land Berlin 25 Millionen Euro erhalten. Die Senatorin für Jugend, Bildung und Familie, Sandra Scheeres (SPD), möchte damit vor allem Dienstlaptops für Lehrkräfte und digitale Endgeräte für sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler finanzieren.

„Für die Digitalisierung war die Corona-Pandemie eine Bewährungsprobe, die sie bestanden hat. Vor 10 oder 20 Jahren wäre es kaum möglich gewesen, Schülerinnen und Schüler während eines totalen Lockdowns zu erreichen und mit ihnen zu lernen. Dass Lehrkräfte und sozial benachteiligte junge Menschen Dienstlaptops und digitale Endgeräte erhalten, ermöglicht nicht nur das Lernen unter Pandemiebedingungen, sondern eröffnet auch Chancen für den Schulbetrieb nach Corona.“, sagt Axel Hoppe, schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

SPD-Fraktion fordert Antworten auf noch offene Fragen

Um Mittel aus dem Förderprogramm zu erhalten, müssen die Schulen zunächst die erforderliche Infrastruktur, wie etwa einen Breitbandinternetanschluss, aber auch ein medienpädagogisches Konzept vorlegen. Hier scheint es zwischen den Berliner Bezirksämtern als Schulträger und der Senatsverwaltung Kommunikationsschwierigkeiten zu geben.

„Neben der Frage wie die Voraussetzungen zum Abruf der Mittel geschaffen werden können, fragt sich unsere Fraktion beispielsweise auch, ob auch die notwendigen digitalen Lehrmaterialien bereitgestellt werden. Oder aber auch ob Lehrkräfte entsprechend für den Umgang mit den digitalen Endgeräten der Schülerinnen und Schülern fortgebildet werden und ihnen eine Chance gegeben wird, sich untereinander über gute Erfahrungen auszutauschen. Wie wird festgestellt, dass die Endgeräte auch wirklich bei sozial benachteiligten jungen Menschen ankommen. Außerdem stellt sich auch die Frage der Sicherheit: Wie wird Gewissheit darüber entstehen, dass die Endgeräte nicht missbraucht oder gar entwendet oder verkauft werden. Dem Vorhaben ist sicherlich kein Gefallen damit getan, wenn die Antworten auf solche Fragen nicht offensiv kommuniziert werden.“, so Hoppe weiter.



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