SPD-Fraktion dankt Mitarbeitenden der Kinder- und Jugendarbeit und warnt vor zunehmendem Sanierungsstau in den Einrichtungen

Datum: 20. Oktober 2020 | Kategorie: Aktuelles, Jugendhilfeausschuss, Pressemitteilungen

Berlin, 19.10.2020 – Die Mitarbeitenden der Kinder- und Jugendarbeit in Marzahn-Hellersdorf verdienen großen Dank für die Leistungen der letzten Monate und Jahre. Aus Sicht der SPD-Fraktion ist ein wichtiger Weg Dankbarkeit zu zeigen, den zunehmenden Sanierungsstau in den Einrichtungen vor Ort zu beheben.

Sanierungsstau bei bis zu 70% der Einrichtungen

Je nachdem ob man den Angaben des Bezirksamtes oder der Landesregierung folgt, liegt bei 17 bzw. 23 von 32 Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen des Bezirks ein Sanierungsbedarf vor. Die Gesamtkosten schätzt das Bezirksamt auf 24 Millionen Euro. „Trotz positiver Entwicklung bei der inhaltlichen Gestaltung der Kinder- und Jugendarbeit, etwa durch das Berliner Kinder- und Jugendbeteiligungsgesetz, bringt ein solcher Sanierungsstau alle hart erarbeiteten Fortschritte und die wichtige Arbeit vor Ort in Gefahr.“ so Jennifer Hübner, Vorsitzende und jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.

Gute Entwicklung durch viel Engagement

Dennoch bewertet das Bezirksamt die Entwicklung der Kinder- und Jugendarbeit in Marzahn-Hellersdorf zwischen 2000 und 2020 als insgesamt positiv. Dies sei, trotz Schließung mancher Einrichtungen, vor allem auch dem Engagement der Mitarbeitenden in den Einrichtungen zu verdanken.

Dieses Engagement zeigt sich auch darin, wie schnell Mitarbeitende auf neue Veränderungen reagieren. Als jüngstes Beispiel ist hier die Covid-Pandemie zu nennen. Im März mussten die Kinder- und Jugendeinrichtungen ihre Türen für junge Menschen von heute auf morgen schließen. Schnell und qualitativ hochwertig wurden neue Konzepte der digitalen Kinder- und Jugendarbeit sowie der Straßensozialarbeit auf den Weg gebracht.

SPD-Fraktion fordert Antwort der Bezirkspolitik

Die SPD-Fraktion stellt sich solidarisch an die Seite der Mitarbeitenden der Kinder- und Jugendarbeit, sowie der jungen Menschen, die ihre Angebote sehr zu schätzen wissen. „Im kommenden Jahr wird wegen des Kinder- und Jugendbeteiligungsgesetzes, erstmals ein Kinder- und Jugendförderplan für ganz Berlin entwickelt und veröffentlicht. Er wird bestätigen, dass Kinder- und Jugendarbeit systemrelevant ist. Daher rufen wir alle Akteurinnen und Akteure der Bezirkspolitik auf, die Bedürfnisse der Kinder- und Jugendarbeit konsequent mitzudenken und daran mitzuwirken, den Sanierungsstau in Marzahn-Hellersdorf endlich aufzuarbeiten.“ so Hübner weiter.



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