SPD-Fraktion verurteilt rassistischen Angriff in Marzahn-Hellersdorf!

Datum: 26. März 2021 | Kategorie: Aktuelles


Am 24. März 2021 ereignete sich in Marzahn-Hellersdorf ein rassistischer Vorfall. Wieder einmal. Gegen 17.00 Uhr wurde eine schwangere Frau aufgrund ihrer Hautfarbe rassistisch beleidigt, ins Gesicht geschlagen und anschließend in den Bauch getreten. Die SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf verurteilt diesen menschenverachtenden und menschenfeindlichen Angriff auf Schärfste! 

Solidarität mit der betroffenen Frau

Der Gedanke, dass ein Mensch aufgrund seiner Hautfarbe nicht sicher durch seinen Bezirk gehen kann, lässt die SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf erschaudernd zurück. Wir leben in einem demokratischen, offenen und freien Land! Auf offener Straße im Beisein der eigenen Kinder schikaniert und körperlich angegriffen zu werden, macht fassungslos. Es ist die Pflicht aller demokratischer Parteien solch menschenfeindliche Angriffe entschieden zu verurteilen. Wir als SPD-Fraktion möchten ausdrücklich unsere Genesungswünsche aussprechen. Wir wünschen der betroffenen Frau, ihren Kindern und ihrer gesamten Familie viel Kraft in dieser schweren Zeit.

Rassistischer Vorfall ist kein Einzelfall

Leider handelt es sich bei diesem Anschlag nicht um einen Einzelfall. Täglich werden in Deutschland Menschen angegriffen – wegen ihrer Hauptfarbe, ihrer Religion oder, weil sie Frauen sind. Aus Sicht der SPD-Fraktion trägt jeder von uns hierfür die Verantwortung. „Täter handeln nicht im luftleeren Raum! Wir als politische Parteien haben Vorbildfunktion und müssen uns entschlossen und solidarisch für ein respektvolles Miteinander einsetzen. Das gilt auch gegenüber rechter Hetze von Parteien, die Meinungsfreiheit mit rassistischem Ansporn verwechseln und auf diese Weise zu einem menschenverachtenden Klima in unserer Gesellschaft beitragen. Worte können zu Taten werden. Es ist unsere Pflicht, uns hier immer wieder und wieder gegen jede Form von Diffamierung und Gewalt gemeinsam einzustehen“, erklärt Jennifer Hübner, Vorsitzende der SPD-Fraktion. 

Wir machen deutlich: „Jede hetzerische Rede gegen Menschen mit Migrationsgeschichte, jeder frauen*feindlicher Witz, jeder rassistische Facebook-Eintrag trägt zu dieser abscheulichen Tat bei. Der Kampf gegen Rechtsextremen, Sexisten und Rassisten ist notwendiger denn je. Wir werden nicht eher ruhen, bis Marzahn-Hellersdorf sicher ist – für jeden, egal welche Hautfarbe, Religion oder Geschlecht“, so Dmitri Geidel, stellvertretende Vorsitzender der SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf.



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