Bild auf die Treppen und Rampen am U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz. Text: "Pressemitteilung"

Wahre Barrierefreiheit an den U-Bahnhöfen im Bezirk!

Datum: 4. Mai 2023 | Kategorie: Aktuelles, Pressemitteilungen

Auf Antrag der SPD-Fraktion wurde in der letzten Bezirksverordnetenversammlung (BVV) einstimmig beschlossen, sich für den Bau von Fahrstühlen an den U-Bahnhöfen im Bezirk einzusetzen. Das Ziel soll es sein, durch den Einbau von Fahrstühlen eine wahre Barrierefreiheit der Bahnhöfe zu erreichen.

Fast alle U-Bahnhöfe im Bezirk wurden zu DDR-Zeiten errichtet und sind lediglich mit Treppen und Rampen ausgestattet. Damit sind diese Bahnhöfe nicht barrierefrei. Im Zuge einer Anfrage im Abgeordnetenhaus stellte sich nun heraus, dass bis 2025 kein einziger U-Bahnhof im Bezirk barrierefrei ausgebaut werden soll. Daher setzt sich die SPD-Fraktion dafür ein, dass alle U-Bahnhöfe im Bezirk schnellstmöglich mit Fahrstühlen ausgestattet werden, um eine echte Barrierefreiheit zu erreichen. Besonders der U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz als wichtiger Umsteigebahnhof ist hierbei bevorzugt zu behandeln.

Marion Hoffmann, seniorenpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, erklärt dazu: „Ich freue mich, dass die BVV nun endlich unserem Antrag gefolgt ist. Die an den U-Bahnhöfen verbauten Rampen sind zu steil und zu lang. Somit stellen sie eine Gefahr für mobilitätseingeschränkte Personen dar. Insbesondere der U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz ist ein wichtiger Umsteigebahnhof im Bezirk. Das Bezirksamt muss sich daher umgehend bei den zuständigen Stellen dafür einsetzen, dass alle U-Bahnhöfe in Marzahn-Hellersdorf mit Fahrstühlen ausgestattet werden.“

Liane Ollech, stadtentwicklungspolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, ergänzt: „Die Teilnahme aller gesellschaftlichen Gruppen am öffentlichen Leben ist ein unveränderlicher Grundsatz unserer Politik. Bei uns im Bezirk allein leben rund 51.000 Menschen mit einer Beeinträchtigung, viele davon mit Mobilitätseinschränkungen. Es reicht daher bei Weitem nicht aus, dass allein der U-Bahnhof Kienberg (Gärten der Welt) mit einem Fahrstuhl ausgestattet ist. Daher freue ich mich umso mehr, dass die BVV nun unserem Antrag gefolgt ist. Unser Ziel ist weiterhin, dass der öffentliche Nahverkehr komplett barrierefrei wird. Dazu gehören auch die S-Bahn- und Straßenbahnstationen. Nur so können wir es schaffen, dass auch Seniorinnen und Senioren sowie mobilitätseingeschränkte Personen weiterhin vollständig am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.“



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