Was ist los beim Theater am Park?

Datum: 2. Februar 2021 | Kategorie: Ausschuss für Kultur und Weiterbildung, Pressemitteilungen

Gegenstand der letzten BVV war Dank einer durch die SPD und die LINKE gemeinsam eingebrachten Großen Anfrage auch das Theater am Park. Nicht erst seit Beginn dieser Legislaturperiode engagiert sich die SPD-Fraktion für die Sanierung der wichtigen Kultureinrichtung in Marzahn-Hellersdorf. Im Jahr 2021 braucht es nun endlich eine klare Aussage des Bezirksamtes: Wann gehen die Baumaßnahmen los?

Endspurt vor Baubeginn

In der Beantwortung einer kleinen Anfrage der SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf teilt das Bezirksamt mit: „Nach erfolgter Ausschreibung und Vertragsverhandlungen mit den planungsbeteiligten Büros (Architektur, Brandschutz, Tragwerksplanung, Technische Gebäudeausstattung, Bühnenplanung, Bauphysik und Schadstoffe) fand am 20.08.2020 das gemeinsame Startgespräch zur Erstellung der Zielplanung für das Theater am Park statt. Wegen der komplexen und umfangreichen Aufgabenstellung wird im Moment von einer Bearbeitungszeit von mindestens sechs Monaten ausgegangen. Nach Vorlage der Zielplanung mit der dann erkennbaren Finanzierungshöhe kann der GRW-Antrag bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe konkretisiert werden. Eine Bearbeitungszeit dort kann realistisch vom Bezirksamt nicht eingeschätzt werden, zumal eine eventuell möglich Finanzierungszusage von der Höhe und der zur Verfügung stehenden Mittel im Land Berlin abhängig ist.“

Einigkeit im Bezirksamt

Auch am 02.02.2021 war das „Theater am Park“ Diskussionsgegenstand bei der jede Woche stattfindenden Beratung der Bezirksstadträte. Für die SPD-Fraktion ist klar, dass es jetzt endlich eine schnelle und klare Perspektive braucht. Dazu gehören: Einwohnerversammlung, Beirat, Offenlegung der Zielplanung und Finanzen zur Umsetzung des Baus sowie Starttermin der Sanierungsarbeiten. „Es freut mich, dass  das gesamte Bezirksamt endlich hinter der Sanierung des Theaters steht. Weiteren Streit dazu sollte es nicht geben, dafür ein zügiger Bautermin und die Beteiligung der Bevölkerung und Kulturexpertise aus dem Bezirk“, so Jennifer Hübner, Vorsitzende der SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf. 

Ideen und Hausaufgaben liegen an

„Für uns ist klar, dass sich das Bezirksamt überlegen muss, wie das Theater nach dem Ende der Sanierungsarbeiten und der Widereröffnung finanziert wird. Dazu müssen Gelder in den Bezirkshaushalt eingestellt werden. Was nützt uns ein Haus ohne personelle und finanzielle Ausstattung? Wir fordern das Bezirksamt auf, hier konkrete Ideen auf den Tisch zu legen“, so Hübner weiter. „Aus unserer Sicht könnte das Theater mit wenigen Räumlichkeiten eine Außenstelle des Bezirksamtes werden etwa mit ein oder zwei Räumlichkeiten wie im Schloss Biesdorf. Das würde die Wirtschaftlichkeit auf jeden Fall stärken. Außerdem braucht es dringend eine Lösung für jetzigen Kulturpartner während der Sanierungsarbeiten. Leider gibt es auch dazu bislang noch keine konkreten Idee“, so Hübner abschließend. 

Die SPD-Fraktion möchte das Engagement des Bezirksamtes auch weiterhin unterstützen und wird sich aktiv mit eigenen kulturpolitischen Ideen einbringen. 



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