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Schluss mit Stillstand – SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf für Radschnellweg

Berlin, 22. August 2019. Die SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf fordert in der August-Sitzung der BVV Marzahn-Hellersdorf eine Machbarkeitsstudie für die Entwicklung eines Radverkehrsweges entlang der U5. Sie unterstützt damit den Aufbau eines Radschnellweges („R5“) entlang der oberirdisch verlaufenden U-Bahnlinie 5 vom U-Bahnhof Biesdorf bis zum U-Bahnhof Hönow. Ziel von Bauabschluss und Inbetriebnahme ist März 2021. Der Radweg soll als vordringliche Maßnahme in die maßgeblichen Verkehrspläne auf Bezirks- und Landesebene Eingang finden. Insbesondere in Richtung des Berliner Senates soll für dieses Vorhaben Einfluss genommen werden. Die Anspruchsgruppen entlang der geplanten Trasse sollen in den Prozess angemessen eingebunden werden. Der Bezirk soll dem Senat bei Planungsarbeiten Unterstützung anbieten.

Die vorhandene Trasse zwischen Tierpark und Biesdorf-Süd zeigt, wie entspanntes Radfahren abseits der großen KFZ-Pendlerstrecken aussehen kann. Die Fraktion regt eine Erweiterung der bestehenden Trasse Richtung Hellersdorf an, da damit viele Menschen in den Genuss einer Radschnellverbindung kommen. Von den Radverkehrsverbindungen würden ca. 260.000 Menschen im Bezirk potenziell profitieren. Auch für Akteure aus anderen Bereichen etwa Wirtschaft ist es von Vorteil, wenn der private Pkw-Verkehr auf das Fahrrad verlagert werden kann.

Die Vorteile liegen dabei auf der Hand: Bestehende Trassen, von den Bahnhöfen Tierpark bis Biesdorf-Süd können genutzt und ausgebaut werden. Es besteht keine oder geringe Gefahr durch andere Verkehrsmittel. Das Projekt ist ausgesprochen flächensparend und sorgt im Interesse der Radfahrenden für saubere Luft. Da andere Routen bislang vorzogen wurden (bspw. Strecke entlang der Landsberger Allee), fand das Projekt im Rahmen der ‚Machbarkeitsuntersuchungen für Radschnellwege’ bisher keine Berücksichtigung.