Gesundheitsämter bei der Bekämpfung der vierten Corona-Infektionswelle unterstützen!

Datum: 19. November 2021 | Kategorie: Aktuelles, Pressemitteilungen

Die Ausbreitung des Coronavirus hat ein besorgniserregendes Ausmaß erreicht. Trotz fortschreitender Impfungen unterliegen die Infektionszahlen einem exponentiellen Wachstum. Um die Nachvollziehbarkeit der Infektionsketten zu gewährleisten und eine Überlastung der Intensivstationen zu verhindern, fordert die SPD-Fraktion das Bezirksamt auf, die Gesundheitsämter angemessen auf die bevorstehenden Wintermonate vorzubereiten.

SPD-Fraktion mit Großer Anfrage an das Bezirksamt

Derzeit liegt die 7-Tage-Inzidenz in Marzahn-Hellersdorf bei 216 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner:innen. Bereits jetzt sind die Gesundheitsämter am Limit ihrer Schaffenskraft. Günther Krug, Vorsitzender der SPD-Fraktion, erklärt: „Als SPD-Fraktion haben wir uns mit einer Großen Anfrage an das Bezirksamt gewandt, weil wir wissen wollen wie Marzahn-Hellersdorf auf diese erneute Ausnahmesituation vorbereitet ist. Hier geht es nicht nur um die Wiedereröffnung der Impfzentren, sondern auch um die Unterstützung der Mitarbeitenden der Gesundheitsämter und vor allem der Familien hier im Bezirk.“

Dramatische Situation bei den Kinder- und Jugendlichen

Das Bezirksamt gab bekannt, dass möglicherweise bereits für den kommenden Freitag eine Amtshilfe bei der Bundeswehr, eine Aufstockung der Zeitarbeitsstellen sowie eine Verlängerung der befristeten Verträge an den Gesundheitsämtern geplant sei. Ebenso soll die technische Infrastruktur der Gesundheitsämter gestärkt werden.

Jan Hofmann, Mitglied der SPD-Fraktion, erklärt: „Die personelle Aufstockung an den Gesundheitsämtern ist ein wichtiger Schritt zur Eindämmung der Ausbreitung der Delta-Variante. Besonders im Blick auf die dramatische Situation bei den Kinder- und Jugendlichen. In der Altersgruppe der 5- bis 9-Jährigen liegt die berlinweite Inzidenz bei 960, bei den 10- bis 14-Jährigen bei 1019. Immer wieder werden Fälle bekannt, bei denen das Gesundheitsamt nicht mehr in der Lage ist, die Infektionsketten in den Schulen nachzuverfolgen. Hier brauchen wir dringend mehr Personal. Ebenso müssen schnellstmöglich die Rahmenbedingungen geschaffen werden, dass sobald möglich, Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren die Möglichkeit haben, sich in Schulnähe impfen zu lassen. Den nur mit einer Impfquote von ca. 90 Prozent werden wir es schaffen, diese Pandemie endgültig Herr zu werden.“



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