Bild von Händen eines Jugendlichen mit schwarzen Pullover, der geschlagen wurde. Text: "Pressemitteilung"

Mehr Mittel zur Prävention von Jugendgewalt im Bezirk

Datum: 29. Februar 2024 | Kategorie: Aktuelles, Pressemitteilungen

In der Bezirksverordnetenversammlung vom 15. Februar war die Priorität der SPD-Fraktion eine Große Anfrage zum Maßnahmenpaket gegen Jugendgewalt.

In seiner Antwort teilte der zuständige Jugendstadtrat Gordon Lemm mit, dass aus dem Maßnahmenpaket Jugendgewalt des Senats rund 1,2 Millionen Euro für Projekte im Bezirk zur Verfügung gestellt wurden. Besonders gefördert wurden Projekte in Hellersdorf Nord und Marzahn Nord, die sich speziell gegen Mobbing einsetzen. Präventionsmaßnahmen sind ein wichtiges Mittel im Kampf gegen Jugendgewalt. Deshalb drängt die SPD-Fraktion darauf, die bestehenden Mittel im Bezirks- und Landeshaushalt auszubauen und entsprechend zu verstetigen.

Stephanie Inka Jehne, Vorsitzende des Hauptausschusses und familienpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, erklärt: „Die Silvesterkrawalle zum Jahreswechsel 2022/ 2023 haben noch einmal deutlich gezeigt, wie essenziell gute und ausreichend finanzierte Jugendarbeit im Bezirk ist. Wir begrüßen es daher, dass der Senat die Mittel gegen Jugendgewalt insgesamt erhöht hat. Jedoch brauchen insbesondere die Projekte und Vereine finanzielle Planungssicherheit, um langfristig wirksam Präventionsarbeit leisten zu können. Dabei sollte Präventionsarbeit nicht erst bei den Jugendlichen ansetzen, sondern unbedingt schon im Kindesalter mitgedacht werden. Jeder investierte Euro in Präventionsmaßnahmen trägt langfristig dazu bei, Gewalt zu reduzieren und das Wohlergehen unserer Jugendlichen zu verbessern.“

Maria Geidel, jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, hebt hervor: „Gewalt durch Jugendliche ist leider nicht erst seit den Silvesterkrawallen vor über einem Jahr ein Problem, und zwar auch bei uns im Bezirk. Nach den neuesten Daten der polizeilichen Kriminalstatistik von 2022 hat die Zahl der jugendlichen Straftäter gegenüber dem Vorjahr um rund 20 Prozent zugenommen. Auch die Zahl der kriminellen Kinder und Heranwachsenden ist in den letzten Jahren gestiegen. Die zusätzlichen Mittel des Senats sind zur Lösung ein erster Schritt – auch wenn mehr Geld allein das Problem nicht lösen kann. Wir sind alle gefragt, egal ob in der digitalen oder realen Welt, in Kommune, Land oder Bund, in der Familie, dem Freundeskreis oder der Nachbarschaft. Wir sind als Gesamtgesellschaft dazu aufgefordert, dass wir Kinder und Jugendliche darin unterstützen, Konflikte gewaltfrei zu lösen.“



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