Kein Stillstand mehr beim Neubau einer Jugendfreizeiteinrichtung in Mahlsdorf?! Bezirksamt gibt Blockade-Haltung auf: Jugendclub kommt!

Berlin, 19.01.2021 – Bereits seit 2013 ist der Bau einer neuen Mahlsdorfer Jugendfreizeiteinrichtung in der Landsberger Straße auf der bezirklichen Agenda. Viele Jahre jedoch wurde das wichtige Projekt durch das Bezirksamt verschlafen, Baustarts verschoben und Kinder sinnlos beteiligt, obwohl es keine Aussicht auf Verwirklichung gab.

Nun passiert endlich was! Nach achtjährigem Stillstand soll der Forderung der SPD-Fraktion nun endlich Rechnung tragen geraden werden. Ab 2021 wird gebaut. Ein gutes Zeichen für Mahlsdorf. Hier nämlich gibt es die wenigsten Jugendclubs im gesamten Bezirk.

Die SPD-Fraktion kämpft für eine JFE Landsberger Straße – von Anfang an!

Die Historie zum Jugendclub in Berlin-Mahlsdorf ist lang: Bereits in der Investitionsplanung für die Jahre 2013 bis 2017 wurden insgesamt 500.000,00 Euro zum Bau einer Jugendfreizeiteinrichtung in der Landsberger Straße eingestellt. Gebaut wurde sie bis heute leider nicht. Dass dies für die SPD so nicht hinnehmbar war, zeigen die vielen Aktivitäten und Anfragen der SPD-Fraktion etwa zur Investitionsplanung (I-Planung) und Beteiligung der Kinder und Jugendlichen. Das Bezirksamt hat die Dringlichkeit des Baus der Einrichtung nun endlich erkannt und meldet das Bauvorhaben nicht nur an, sondern berücksichtigt es auch bereits im Jahr 2021.  Das war gleichzeitig ein Herzensanliegen des SPD-Stadtrates Gordon Lemm.

In der Antwort einer mündlichen Anfrage der SPD-Fraktion aus dem Jahr 2017 wurde deutlich, dass die Anmeldung der Fachabteilung Jugend im unterversorgten Gebiet Mahlsdorf eine neue Jugendfreizeiteinrichtung zu bauen, vorerst gescheitert war. Daraufhin hat sich die SPD dafür stark gemacht, die JFE nicht nur in die I-Planung ab 2020 mit aufzunehmen, sondern auch zu berücksichtigen. Im Oktober 2019 hat die SPD-Fraktion das Bezirksamt erneut zum Stand der Pläne befragt. Dass auch die Kinder und Jugendlichen sich den schnellen Bau einer Jugendfreizeiteinrichtung in Mahlsdorf wünschen, wurde nicht zuletzt im Video der #JungesPolitikstudio deutlich.

„Die Mittel zur Umsetzung des Baus sind seit 2013 vorhanden, es scheitere vielmehr an der eingeschränkten Arbeitsfähigkeit des Bauamtes und vor allem an der politischen Prioritätensetzung im Bezirksamt. Jugendarbeit ist scheinbar einfach nicht mehrheitsfähig. Das ist in der Kommunalpolitik leider nichts neues“, sagt Jennifer Hübner, Vorsitzende der SPD-Fraktion und jugendpolitische Sprecherin. „Umso wichtiger ist es, dass sich das Bauamt endlich an das lange überfällige Projekt des Jugendamtes setzt und damit den Kindern und Jugendlichen in Mahlsdorf signalisiert, dass ihre Bedürfnisse ernstgenommen werden“, so Hübner weiter.

Beteiligungsverfahren der Kinder- und Jugendlichen neu aufrollen!

Dank der SPD-Fraktion wurde im Oktober 2018 beschlossen, Kinder und Jugendliche bei der Gestaltung der Einrichtung zu beteiligen. Sie sollen die Gelegenheit haben, sich mit ihren Ideen in die Entstehung und das Konzept der Einrichtung einzubringen. Dank des bezirklichen Kinder- und Jugendbeteiligungsbüros konnten Schülerinnen und Schüler der Mahlsdorfer Grundschule auf dieser Weise ihre verschiedenen Ideen formulieren. „Die Ergebnisse der Befragung müssen in die Planung des Baus mit einfließen. Auch ist es wichtig, Gelder für eine weitere Befragung der Kinder und Jugendlichen in Mahlsdorf bereitzustellen“, appelliert Jennifer Hübner an das Bauamt. 2018 und 2021 liegen einfach weit auseinander, daher braucht es eine weitere Beteiligungsphase.

Bezirkliches Bauamt arbeitsfähiger machen!

„Damit in der Zukunft nicht mehr so lange auf den Baubeginn einer Jugendfreizeiteinrichtung gewartet werden muss, ist es wichtig, die Arbeitsfähigkeit des Bauamts sicherzustellen“, sagt Jan Lehmann, Bürgerdeputierter im Hauptausschuss für die SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf „Eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion an das Bezirksamt hat ergeben, dass derzeit nur die Hälfte der Stellen besetzt sind. Darunter leidet nicht nur der zugesagte Kinder- und Jugendclub in der Landsberger Straße. Auch Spielplätze gibt es im Siedlungsgebiet nur sehr wenige. Und dass, obwohl immer mehr gebaut wird und immer mehr Menschen zu uns ziehen.“, so Lehmann weiter, der auch in Mahlsdorf wohnt.



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