Keine weitere Zeit beim Bau des Freibads verlieren! Bebauungsplanverfahren zügig einleiten!

Der Bau eines bezirklichen Kombifreibads ist seit vielen Jahren ein wichtiges Vorhaben der SPD in Marzahn-Hellersdorf. Im Oktober letzten Jahres sprach sich die Bezirksverordnetenversammlung mehrheitlich für den Vorschlag der SPD-Fraktion aus, ein Freibad am Jelena-Santic-Park zu errichten. Allerdings wurde der Standort des Kombi-Bades nach wie vor nicht offiziell bestätigt, welches die Aufstellung des nun notwendigen Bebauungsplanverfahrens verhindert. Kreis und Fraktion der SPD Marzahn-Hellersdorf fordern daher das Bezirksamt auf, sich für eine zügige Bestätigung des Standortes einzusetzen! Das ist die Voraussetzung für die nächsten Schritte.

Ein Freibad für den Bezirk – Weil es für Familien wichtig ist!

In kaum einem anderen Bezirk sind die Schwimmmöglichkeiten so dünn gesät wie in Marzahn-Hellersdorf. Ein Problem, auf das die SPD bereits vor Jahren hingewiesen hat. Die Corona-Pandemie hat diese Situation noch einmal verschärft. Ein Freibad am Jelena-Santic-Park würde zu einer deutlichen Entspannung der Lage beitragen.

Iris Spranger, Kreisvorsitzende der SPD Marzahn-Hellersdorf und Mitglied des Abgeordnetenhauses, erklärt: „Derzeit ist der Besuch eines Freibades für die meisten Besucherinnen und Besucher mit langen Anfahrtszeiten außerhalb des Bezirks verbunden. Ein Freibad im Bezirk wäre daher vor allem für die vielen Familien ein wichtiges Signal. Solange allerdings noch keine offizielle Bestätigung des Standortes am Jelena-Santic-Park erfolgt ist, kann noch nicht mit der Erarbeitung eines Bebauungsplanverfahren begonnen werden. Nun liegt es am Bezirksamt Druck auszuüben, beispielsweise in Form eines eigenen Beschlusses, damit die Bestätigung des Standortes rasch vorangetrieben werden kann.“

Große Anfrage der SPD-Fraktion prognostiziert eine lange Wartezeit

Laut einer Großen Anfrage der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung würde sich die Erarbeitung eines Bebauungsplanverfahrens in der Regel auf zwei bis drei Jahre belaufen. Anschließend ist noch mal mit einer Bauzeit von zwei bis drei Jahren zu rechnen.

Angesichts dieser Zahlen ruft Jennifer Hübner, Vorsitzende der SPD-Fraktion, zu raschem Handeln auf: „Klar ist, dass mit dem Baubeginn des Freibades in dieser Legislaturperiode nicht mehr zu rechnen ist. Schließlich wurden auch die im diesjährigen Haushalt für Gutachten der Bauleitplanung zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel bereits für andere Vorhaben verbraucht. Damit der Bau in der nächsten Legislaturperiode frühzeitig begonnen werden kann, ist es wichtig, bereits jetzt Planungssicherheit in das Verfahren bringen! Die Berliner Bäder-Betriebe haben den Standort bereits bestätigt und für geeignet erklärt. Ebenso erkennen sie den Bedarf unseres Bezirkes für ein Kombibad an. Dies sollte für das Bezirksamt doch Antrieb genug sein, sich der Beschlussempfehlung der BVV auch ganz offiziell anzuschließen.“



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