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Stellungnahme zu einem anonymen Schreiben an die SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf: „Wir dulden kein rassistisches und menschenverachtendes Gedankengut.“

Datum: 18. Februar 2020 | Kategorie: Aktuelles, Ausschuss für Integration, Pressemitteilungen

Berlin, 18.02.2020 – Am 14. Februar 2020 hat das Büro der SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf ein Brief erreicht, zu dem Fraktion und Kreisverband der SPD Marzahn-Hellersdorf hiermit Stellung nehmen wollen.

In dem Brief, welcher mit dem Zeichen „wir = das deutsche Volk“ unterzeichnet ist, drücken die anonymen Absender/-innen ihr Missfallen darüber aus, dass unser Genosse Karamba Diaby seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages ist. Des Weiteren verunglimpfen sie die Würde unseres Parteifreundes, indem sie ihn in herabsetzender Weise und mit eindeutig menschenverachtender Haltung als „Neger“ und „Schwarzafrikaner“ bezeichnen.

Die Absender/-innen des Briefes schreiben zudem, dass sich Karamba Diaby regelmäßig im Büro der SPD-Fraktion Marzahn-Hellerdorf aufhielte und drohen, dass wenn er nicht „schleunigst in seine Heimat zurückkehrt“ er die „Karbatsche“ zu spüren bekäme.
(Anmerkung: Eine Karbatsche ist ein aus ledernen Riemen oder Hanfseilen geflochtene Peitsche mit einem kurzen Holzstiel. Sie wurde von europäischen Sklavenhändlern oft zur Misshandlung von aus Afrika entführten Sklavinnen und Sklaven genutzt.)

Dem Brief beigelegt war ein Zeitungsausschnitt über den Anschlag auf das Bürger/-innenbüro des Genossen Karamba Diaby in Halle (Saale).

Fraktion und Kreisverband der SPD Marzahn-Hellersdorf verurteilen dieses Schreiben scharf und solidarisieren sich vollumfänglich mit dem Parteifreund und Genossen Karamba Diaby. „Diese feige und widerliche Herabsetzung der Würde eines Menschen, darf in keiner Form geduldet werden und muss als Drohung und Angriff – nicht nur gegen den Genossen Diaby und die SPD Marzahn-Hellersdorf – sondern als Drohung und Angriff auf das demokratische und freiheitliche Zusammenleben aller Bürgerinnen und Bürger gewertet werden.“ so Jennifer Hübner, Vorsitzende der SPD-Fraktion.

Selbstverständlich wurde Karamba Diaby unverzüglich über die Existenz des Schreibens informiert. Eine Anzeige wurde ebenfalls erstattet.

„Mit diesem Schreiben zeigen Rassismus und Gewaltverherrlichung in unserer Gesellschaft erneut ihr hässliches Gesicht. Die Wegbereiter und Stimmungsmacher dieses Gedankenguts, sollten sich angesichts solcher Schreiben die ernsthafte Frage stellen, wie weit sie das gesellschaftliche Klima noch aufheizen wollen.“ so Gordon Lemm (SPD), Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Jugend und Familie.

Auch die Kreisvorsitzende der SPD Marzahn-Hellersdorf, Iris Spranger, und Sven Kohlmeier (MdA), verurteilen jegliche Form von Rassismus, Beleidigungen und Drohungen gegenüber Karamba Diaby.