Feste im Freien – SPD-Fraktion fordert bessere Ausweisung öffentlicher Flächen für Veranstaltungen

Berlin, 22.10.2020 – Wie aus einer Anfrage der SPD-Fraktion hervorgeht, verfügt das Bezirksamt über keine ausreichende Ausweisung öffentlicher Flächen für Feste und Veranstaltung unter freiem Himmel. Die SPD-Fraktion fordert ein zentrales Register und Nutzungskonzept dafür zu schaffen.

Kein zentraler Festplatz im Bezirk

Im Jahr 2019 haben im Bezirk über 50 Feste unter freiem Himmel stattgefunden. Besonders bekannt sind das Biesdorfer Blütenfest im Mai, die traditionellen Feste zu den verschiedenen Jahreszeiten auf dem Alice-Salomon-Platz und das Alt-Marzahner Erntefest.

Trotz der vielen Feste, die im Bezirk unter freiem Himmel gefeiert werden, gibt es keine bezirks- oder landeseigene Fläche für einen zentralen Festplatz. Dies geht aus einem Prüfbericht hervor, den das Bezirksamt auf Antrag der SPD-Fraktion angefertigt hat.

Covid-Pandemie erschwert Veranstaltungen

Im Jahr 2020 sind diese Veranstaltungen aufgrund der Covid-Pandemie ausgefallen. Sowohl für die Veranstalter/-innen als auch Bürger/-innen nur schwer zu verkraften. „Durch die zweite Welle der Covid-Pandemie, blicken wir auf einen langen Winter mit Kontaktbeschränkungen und wenigen Gelegenheiten, das Haus zu verlassen. Insbesondere der Wegfall der vielen Traditionsveranstaltungen ist kontraproduktiv für den Zusammenhalt der Gesellschaft.“ so Marlitt Köhnke, Vorsitzende des Integrationsausschusses und Mitglied der SPD-Fraktion. „Wir müssen alles tun, um den Bürgerinnen und Bürgern die Nutzung öffentlicher Flächen für private und öffentliche Feste so gut es geht zu erleichtern. Ein weiteres Jahr voller Entbehrungen kann den Menschen im Bezirk nicht zugemutet werden.“ so Köhnke weiter.

Um die Corona-Pandemie einzudämmen, durften zuletzt nur noch Veranstaltungen mit begrenzter Besucher/-innenzahl und Abstandsgeboten durchgeführt werden. Dabei galt immer: draußen können Veranstalter/-innen mehr Besucher/-innen empfangen als in geschlossenen Räumen. Aktuell gilt für öffentliche Veranstaltungen unter freiem Himmel, bis einschließlich 31. Dezember 2020, eine Begrenzung auf 5000 Gäste, in geschlossenen Räumen auf 1000 Gäste.

Bezirk fehlt Übersicht für viele Veranstaltungsflächen

Grundsätzlich stehen alle öffentlichen Flächen des Bezirks für Veranstaltungen zur Verfügung, so der Prüfbericht des Bezirksamtes. Eine Anfrage der SPD-Fraktion zeigt jedoch, dass ein öffentliches Register und ein Nutzungskonzept fehlen. Auf Fragen zur Anzahl und Beschaffenheit konnte das Bezirksamt keine Auskünfte geben und verwies an einzelnen Fachämter, in deren Fachvermögen sich die verschiedenen Flächen befinden.

„In Vorbereitung auf das kommende Jahr, braucht es dringend ein solches Register sowie ein Konzept zur Nutzung unter den Corona-Beschränkungen. Dass es ein solches Register angesichts der Entwicklungen in der Corona-Pandemie noch nicht gibt, ist viel verschenkte Zeit.“ so Jennifer Hübner, Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung sowie der SPD-Fraktion. „Langfristig muss das Bezirksamt jedoch dringend Ausschau, nach einer zentralen großen Festplatzfläche halten.“ so Hübner weiter.



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